Google Shopping Ads 2025 und Performance Max (PMax) bilden zusammen ein echtes Power-Duo für Onlinehändler. Wer die Kombination richtig nutzt, bespielt nicht nur die klassische Google-Suche, sondern auch Display-, Video- und Discover-Formate – und das mit einer einzigen Kampagnenstruktur.
In diesem Beitrag zeigen wir, wie sich das Werbeverhalten mit KI ändert, wie du deine Produktdatenfeeds optimal strukturierst und welche neuen Funktionen du 2025 auf dem Schirm haben solltest.
Visual Shopping auf dem Vormarsch
Google zählt mittlerweile über 20 Milliarden visuelle Suchen pro Monat, und laut Google hat jede vierte Bildersuche eine kommerzielle Intention. Kunden wollen Produkte sehen, vergleichen und direkt kaufen. Google reagiert darauf mit neuen Features wie:
- Virtual Try-On (VTO): Kunden können z. B. Lippenstift oder Kleidung virtuell anprobieren
- Personalisierter Shopping-Tab: Nutzer sehen Produktempfehlungen basierend auf vorherigen Suchanfragen oder Interessen
Wenn du deine Produkte hier sichtbar machst, bist du dort, wo Kunden aktiv Kaufentscheidungen treffen.
Performance Max: Mehr Reichweite mit weniger Aufwand
PMax nutzt deine Produktdaten, um automatisch Anzeigen über alle Google-Kanäle hinweg auszuliefern. Besonders stark: Die Kampagnen lernen kontinuierlich dazu und priorisieren Nutzer mit hoher Kaufwahrscheinlichkeit.
Das bedeutet für dich:
- Sichtbarkeit in Suchnetzwerk, Gmail, YouTube & Discover
- Automatische Anpassung an Endgeräte, Zielgruppen und Budgets
- Feedbasiertes Targeting für Long-Tail-Produkte & Nischen
Aber: Die Automatisierung funktioniert nur so gut wie dein Feed.
So strukturierst du deinen Feed richtig
Laut smarter-ecommerce.com ist eine clevere Segmentierung deines Produktfeeds der entscheidende Hebel für Performance Max. Statt alles in eine Kampagne zu kippen, solltest du:
- Produkte nach Marge, Saisonalität oder Lagerbestand gruppieren
- Mit Custom Labels im Feed arbeiten (z. B. „Top-Seller“, „Winter“, „Sale“)
- URL-Logik nutzen (z. B. nur Produkte mit „/sale“ für eine Aktionskampagne)
Damit ermöglichst du der KI, gezielt profitable Produktgruppen zu pushen – ohne unnötigen Streuverlust.
Praxisbeispiel: Feed-Segmentierung in der Umsetzung
Ein Fashion-Shop segmentiert seinen Feed wie folgt:
- Label 1: „Winter“ → nur saisonale Kleidung von November bis Februar
- Label 2: „Top-Marge“ → Produkte mit über 40 % Deckungsbeitrag
- Label 3: „Sale“ → Abverkaufsposten mit hohem Lagerbestand
Diese drei Labels bilden die Grundlage für drei eigenständige Asset-Gruppen in einer einzigen PMax-Kampagne – mit eigenen Creatives und Zielen.
Ergebnis: Mehr Umsatz mit weniger Budgetverschwendung.
Fazit: Sichtbar werden, wenn Kunden kaufen wollen
Google Shopping Ads 2025 und Performance Max bringen dich mit minimalem Aufwand auf alle relevanten Plattformen – vorausgesetzt, dein Feed ist sauber strukturiert. Die neuen Features wie VTO und der personalisierte Shopping-Tab machen den Einstieg noch attraktiver.